Die Macht musste sich nicht ankündigen.
Es ist einfach angekommen.
Lauter, überwältigender Applaus brach los. Milliardäre, Politiker und Prominente erhoben sich, klatschten, einige neigten sogar leicht den Kopf, als ich vorbeiging.
Aber ich habe sie nicht angesehen.
Mein Blick war auf eine Person gerichtet.
Adrian.
Und in dem Moment, als er mich sah –
Ihm entglitt das Glas aus der Hand.
ABSTURZ.
Der scharfe Ton durchdrang den Applaus.
Sein Gesicht verlor jede Farbe. Seine Lippen öffneten sich, doch kein Wort kam heraus. Sein ganzer Körper erstarrte, als wäre die Realität selbst vor seinen Augen zerbrochen.
Vanessa stand neben ihm, ebenso fassungslos, ihre Finger glitten langsam aus seinem Griff.
„C-Clara…?“, flüsterte Adrian kaum hörbar. „Das ist nicht möglich…“
Ich ging auf ihn zu, die Menge wich instinktiv beiseite, um mir den Weg freizumachen. Jeder Schritt war überlegt, bedächtig – nicht hastig, nicht zögernd.
Als ich vor ihm stehen blieb, ließ ich meinen Blick langsam über ihn gleiten.
Genau so, wie er mich vorhin angesehen hatte.
Doch jetzt war in meinem Blick keine Bewunderung mehr zu sehen.